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Wohnen ohne (eigenes) Auto

Ideen und Konzepte zum autofreien Wohnen werden bereits seit Anfang der 1990er Jahre diskutiert. Die erste Wohnanlage für 23 Haushalte ohne Auto, initiiert und umgesetzt durch die Genossenschaft „anders wohnen“ in Bremen, ist seit 1995 bezogen. Mittlerweile ist eine nennenswerte Anzahl an Wohnprojekten in Deutschland und im europäischen Ausland  realisiert worden und weitere sind in der Planung (z. B. in München und Berlin)  Die einzelnen Projekte unterscheiden sich in ihren Merkmalen und im Selbstverständnis der Initiatoren und Bewohner zum Teil recht deutlich.

Einer der ersten Realisierungsversuche für eine autofreie Siedlung größeren Umfangs war Bremen-Hollerland. Das Projekt ging 1990 aus dem im Auftrag des ILS durchgeführten verhaltenswissenschaftlichen Experiment „Vier Wochen ohne Auto“ hervor. Sechs autobesitzende Familien versuchten vier Wochen lang ihren Alltag ohne das Auto zu organisieren. Das erstaunliche Ergebnis: Die Haushalte stellten fest, dass sie eigentlich kein Auto benötigen. Fünf Haushalte haben ihr Auto nach Beendigung der Probe abgeschafft. Aus diesen Erfahrungen entstand die Idee, ein Wohnquartier für Haushalte ohne Auto zu entwickeln, in denen die Abwesenheit von Pkws ein Plus an Lebens- und Wohnqualität bringt.

Für Bremen-Hollerland erfolgte allerdings 1996 der Planungsstopp. Für viele Kritiker wurde (und wird) dies als Beleg für die fehlende Umsetzbarkeit autofreier Wohnsiedlungen gewertet. Dass dem nicht so ist, belegen die zahlreichen realisierten Wohnprojekte eindrucksvoll.

Die folgenden Seiten geben einen Überblick über

Genaue Beschreibungen einzelner Vorhaben finden sich im Menüpunkt Projekte.

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