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Jahresbilanz: E-Tretroller bislang kein Erfolgsmodell 

Für die einen sind sie eine gute Ergänzung zu bestehenden Verkehrsmitteln, für die anderen nur lästige Stolperfallen: Ein Jahr nach Zulassung von Elektrokleinstfahrzeugen in Deutschland herrscht auf den Straßen eine Hassliebe zu e-Tretrollern.

Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag des TÜV Rheinland empfinden 50 Prozent der Befragten die Fahrzeuge als störend – immerhin 40 Prozent akzeptieren sie jedoch. Die Anbieter kämpfen als Teil der Sharing-Ökonomie durch den Corona bedingten Lockdown stark mit Nutzer- und Einnahmerückgängen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die Nutzerzahlen wieder steigen und die Flotten von e-Tretrollern in den Städten erhalten bleiben oder ob sich Anbieter vom Markt zurückziehen.

Eine erhöhte Nachfrage nach Elektrokleinstfahrzeugen ist im privaten Bereich aufgrund einer Vielzahl neu zugelassener Fahrzeuge in unterschiedlichen Preissegmenten zu verzeichnen. Generell bleibt abzuwarten, welchen nachhaltigen und langfristigen Beitrag die e-Tretroller zur Stärkung des Umweltverbunds leisten werden. Ein Jahr nach der Einführung hat Zukunftsnetz Mobilität NRW jetzt ein Kurzgesagt herausgegeben, in dem gute Projektbeispiele zum verträglichen Einsatz der e-Tretroller beschrieben werden.  Download weiter unten auf dieser Seite.

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  • Kurzgesagt: E-Tretroller ( pdf | 984.35 KB )
30.06.20 | Allgemein, Kommunales Mobilitätsmanagement, Ländlicher Raum, Verkehrssicherheit, Vernetzte Mobilität