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Dienstleistungen

Mobilitätsmanagement bietet Dienstleistungen an, die das Spektrum an Alternativen für die Nutzerinnen und Nutzer erweitern. Einfach verfügbare, aktuelle Informationen und organisatorische Verbesserungen erleichtern den Zugang, zum Beispiel zum öffentlichen Verkehr. Neue Kooperationen fördern die Verknüpfung der Verkehrsmittel und sorgen für reibungslose Schnittstellen. Die folgenden fünf Typen von Dienstleistungen werden beim Mobilitätsmanagement unterschieden:

Information und Beratung

Information und Beratung bilden das Fundament des Mobilitätsmanagements, denn fehlende Informationen sind noch immer ein Grund für die Nichtbenutzung einzelner Verkehrsmittel. Die Informationen müssen klar, verständlich und auf das Informationsbedürfnis des Kunden und der Kundin zugeschnitten sein. Der Fortschritt bei den Kommunikationstechnologien erweitert das Spektrum der Möglichkeiten: Das Smartphone als persönlicher Mobilitätsassistent ist heutzutage gelebte Realität. Maßgeschneiderte Empfehlungen in individueller, verkehrsmittelübergreifender Beratung sind ein Kernelement von Mobilitätszentralen.

Verkauf und Reservierung

Um die komplette Servicekette "Information - Beratung - Verkauf" für die Kundin und den Kunden an einem Ort anbieten zu können, gehört der Verkauf von Tickets zu den Dienstleistungen. Dies umfasst nicht allein lokale, regionale und überregionale Fahrkarten, sondern immer häufiger auch Tickets für Veranstaltungen und Kultur aus einer Hand. Die Reservierung von Mobilitätsangeboten wie Car-Sharing oder der Verleih von Fahrrädern sind ebenfalls wichtige Angebote.

Consulting

Consulting bezeichnet die umfassendere Beratung, insbesondere die Unterstützung bei der Aufstellung und Umsetzung von Mobilitätskonzepten für Betriebe, Schulen, Veranstalter, Wohnungsunternehmen und andere große Verkehrserzeuger. Es beinhaltet mindestens eine Bestandsaufnahme, die Prüfung potenzieller Alternativen und die daraus resultierenden Empfehlungen. Auch die Beratung von Haushalten zu Fragen der Mobilität, wie sie von Mobilitätsberater/-innen der Verkehrsunternehmen praktiziert wird, fällt unter diese Kategorie.

Organisation und Koordination

Im Mobilitätsmanagement geht es nicht allein um die Vermittlung von Informationen - auch die bessere Organisation von Mobilitätsmöglichkeiten ist ein wichtiges Standbein. Dabei geht es zum einen um die bessere Koordination an den Schnittstellen, z. B. zwischen einzelnen Anbietern des öffentlichen Verkehrs, sowie zwischen öffentlichem Verkehr und Fahrrad, Car-Sharing und Pkw. Zum anderen geht es um die Schaffung neuer Angebote durch Organisation. Hierzu zählen, je nach Voraussetzungen in der Region, z. B. Fahrgemeinschaftsvermittlung, Bringdienste, Car-Sharing, Anruf-Sammel-Taxen, Shuttlebusse, City-Logistik etc.

Öffentlichkeitsarbeit und Bildung

Ziel von Mobilitätsmanagement ist es, in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein zu schaffen, um Routinen in Richtung einer differenzierten und verträglichen Verkehrsmittelwahl aufzubrechen. Dazu gehört Öffentlichkeitsarbeit in Form von Aktionen und Kampagnen sowie soziales Marketing. Bildung im Bereich Mobilität umfasst die möglichst frühzeitige Vermittlung von Wissen und praktischer Kompetenz. Die Mobilitätserziehung im Sinne einer Sicherheits-, Sozial-, Gesundheits- und Umwelterziehung ist Teil eines umfassenden Mobilitätsmanagements.