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Das ILS

Das ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut, das die aktuelle und künftige Entwicklung von Städten interdisziplinär und international vergleichend untersucht. Betrachtet werden dabei urbane Restrukturierungsprozesse auf allen relevanten Maßstabsebenen, vom Quartier über die Gesamtstadt bis zur Stadtregion und ihre Einbindung in interregionale, nationale und internationale Zusammenhänge.

Charakteristisch für die ILS-Forschung ist die hohe gesellschaftliche Relevanz der bearbeiteten Themen und Fragestellungen sowie die enge Verbindung von theoretisch wie methodisch innovativen Beiträgen zur Grundlagenforschung und einem anwendungsorientierten Erkenntnisgewinn, als Basis einer qualifizierten Beratung von Politik, Planungspraxis, Wirtschaft und Gesellschaft.

Das ILS ist Gründungsmitglied der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft . Wir engagieren uns aktiv im raumwissenschaftlichen 5R-Netzwerk sowie weiteren regionalen, nationalen sowie internationalen Kooperationen und Netzwerken und verstehen uns als einen wichtigen Knotenpunkt der raumwissenschaftlichen Forschung in Nordrhein-Westfalen, Deutschland und Europa.

Das ILS hat seinen Standort in Dortmund. Es hat die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH. Gesellschafter ist das Land NRW.

Im ILS gibt es vier Forschunsgruppen mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten. Im Vordergrund der Forschungsgruppe "Alltagsmobilität und Verkehrssysteme" steht die raumbezogene Mobilitätsforschung, die Mobilitätsverhalten und Verkehr sowie deren Auswirkungen auf räumliche Strukturen erklären will und die die Entwicklung räumlicher Faktoren ebenso berücksichtigt wie den Einfluss von persönlichen Lebenssituationen, von Einstellungen und Wertorientierungen. Die Forschungsaktivitäten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fokussieren sich im Forschungsschwerpunkt „Stadtentwicklung und Mobilität“ aktuell auf das Thema „Alltagsmobilität“. Hier spielen Analysen zum Mobilitätsverhalten sozialer Gruppen sowie die Wechselwirkungen zwischen multi- und intermodalem Mobilitätsverhalten und die Ausgestaltung der entsprechenden Verkehrsangebote eine zentrale Rolle.