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Vernetzung unterschiedlicher Verkehrsmittel und innovative Verknüpfung von Mobilitätsangeboten

Die derzeitigen Trends hinsichtlich der Veränderung des Mobilitätsverhaltens sowie der Mobilitätsangebote sind vielfältig. Fahrradverleihsysteme ergänzen seit einigen Jahren in immer Städten und mit stetig steigenden Nutzerzahlen das Mobilitätsangebot. Ebenso verfügen zahlreiche Kommunen über Carsharing-Angebote. Die starke Verbreitung von Smartphones und weiterer Informations- und Kommunikationstechnologien vereinfacht die Nutzung und das Abrufen von Echtzeitinformationen und schafft so neue Möglichkeiten und Alternativen der Mobilität, insbesondere hinsichtlich der Vernetzung unterschiedlicher Verkehrsmittel. Das Nachfragepotential für eine innovative Verknüpfung von Verkehrsangeboten ist im Allgemeinen vorhanden. 

Mobilstationen fördern ein inter- und multimodales Verkehrsverhalten. Sie gelten als Verknüpfungspunkte, an denen mindestens zwei Verkehrsmittel verknüpft werden. Dabei ist die Verknüpfung so gestaltet, dass ein örtlicher Wechsel zwischen den Verkehrsmitteln durch räumliche Konzentration der Angebote und bestenfalls durch entsprechende Gestaltungsmaßnahmen mit einem Wiedererkennungswert für den Nutzer ermöglicht wird. Die Mobilitätsangebote sind dabei nutzerfreundlich gestaltet.

Das Handbuch Mobilstationen NRW liefert eine praxisnahe Hilfestellung. Es richtet sich an Kommunen. Sie haben eine Schlüsselrolle, wenn es um die Planung, Realisierung und Vernetzung von modernen Mobilitätsangeboten geht.

Handbuch Mobilstationen NRW, 1. Auflage (Stand: 06/2015)

Handbuch Mobilstationen NRW, 2. Auflage (Stand: 04/2017)

Im Frühjahr 2016 wurde im Auftrag des "Zukunftsnetz Mobilität NRW" eine NRW-weite Online-Befragung zur "Vernetzen Mobilität" durchgeführt. Die Ergebnisse der Befragung können bei der Geschäftsstelle angefordert werden.

Im Juni 2019 ist der überarbeitete Leitfaden fertiggestellt worden: PDF icon130_mobil.nrw_gestaltungsleitfaden_mobilstationen_juni_2019_297x210_rz_.pdf

Wer sich ein Bild von einer realen Mobilstation in NRW machen möchte und detaillierte Informationen dazu sucht, kann die virtuelle Besichtigung der Mobilstation Erftstadt nutzen. Wie sie funktioniert, steht hier.

Ziel und Anlass: Carsharing spielt in Ballungsräumen seit einigen Jahren eine große Rolle, bietet Menschen eine adäquate Alternative zum eigenen Pkw und eine ideale Ergänzung zum ÖPNV. Versuche, Carsharing auch in Kleinstädten bzw. im ländlichen Raum einzuführen und zu verstetigen gibt es vereinzelt. Eine Möglichkeit der Anschubfinanzierung ist, dass die Kommunalverwaltung als Ankermieter fungiert. Bisherige Erfahrungen zeigen allerdings, dass die grundlegende Bereitschaft der Kommunalverwaltung als Ankermieter zu fungieren, eher gering ist. Vielerorts fehlt es zudem an einem zielorientierten Kommunikationskonzept.

Mit dem hier vorliegenden Angebot erhalten Kommunen in Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, Carsharing zu realisieren. Das Zukunftsnetz Mobilität NRW bietet den Kommunen somit eine praxisnahe Hilfestellung, um Carsharing als ein Baustein einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung vor Ort zu etablieren. 

Im Hinweisblatt für Kommunenden Bewerbungsunterlagen sowie der Präsentation der beiden digitalen Info-Veranstaltungen (vom 5. und 13.11.2020) erhalten Sie weitere Informationen.

Die digital bearbeitbaren Bewerbungsunterlagen und weitere Hilfestellungen zum Angebot für Kommunen erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Koordinierungsstelle.